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Die Geschichte des Gasthof Rössle

Die Geschichte des Hauses Rössle beginnt im Jahr 1697, als ein neues Amtshaus (dem heutigen Hotel Gasthof Rössle) für das Kloster Wiblingen in Aufheim gebaut werden muß, weil beim alten Amtshaus täglich mit dem Einsturz zu rechnen war.

1697 Bau des neuen Amtshauses (heutiges Rössle). Werkmeister war Bartholomäus Kraz, dem Tiroler Maurer zur Seite standen. Die Ausgaben für den in den oberen Geschossen im Fachwerk errichteten Bau beliefen sich auf 1382 Gulden und 9 Kreuzer (nach dem heutigen Geldwert ungefähr 50.000 EUR) Amtmann war zu jener Zeit Paul Ötschmann, geboren in Heining, Tirol. Er war Freskenmaler und schuf für den Herzog von Württemberg Fresken im Schloss Stetten im Remstal und die Deckenbilder im Kaisersaal vom Kloster Wettenhausen. Seine ausführliche Grabinschrift am Kirchturm von Aufheim erwähnt seine künstlerische Tätigkeit nicht. Auch das Amthaus hatte bis 1969 ein Fresko mit dem Wappen des Wiblinger Prälaten Modest I. Huber bewahrt (nordöstliches Eckzimmer im Obergeschoß).
1805 wurde der rechts der Iller gelegene Besitz der bislang vorderösterreichischen Beneditktinerabtei Wiblingen bayerisch, damit auch die Gemeinde Aufheim. Kloster Wiblingen wurde von Württemberg säkularisiert. Das nicht mehr benötigte Amtshaus von Aufheim wurde später verkauft.
1970 Erwerb des Amtshauses von Heinz Bleher Gaststätte mit 30 Sitzpl. Bauernhof, Grenzstüble und Kegelbahnen.
1973 wurde die Restaurierung des historischen Amtshauses von Aufheim als neu gestalteter Gasthof Rössle vollendet.
1984 Ausbau zur Erweiterung der Hotelkapazität und Erweiterung des Restaurants. Die damalige Gaststätte ist die heutige Zehntstube.
1991 Umbau der Kegelbahnen zum heutigen Wintergarten, welcher für Familienfeieren, Konferenzen und Sonderveranstaltungen genutzt wird.
2003 Rainer Bleher übernimmt das Haus von seinem Vater Heinz.
2004-2011 Modernisierungen im Hotelbereich
2012 Umsetzung / Auszeichnung der 3-Sterne-Hotelklassifizierung
2013 Erweiterung des Biergartens um eine Überdachung